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Information über gesetzliche Änderungen für Hausbesitzer im Jahr 2015

Mietpreisbremse:

So gut wie beschloßen ist eine staatlich verordnete Mietpreisbremse, welche im ersten Halbjahr 2015 in Kraft treten soll. Dann dürfen Mieten bei neu abgeschlossenen Verträgen höchstens noch 10 % über dem Niveau des amtlichen Mietspiegels der Kommunen liegen. Hiervon ausgenommen sind Neubauten oder größere Modernisierungen. Diese Regelung soll jedoch nur für fünf Jahre in festgelegten Räumen mit angespannten Wohnungsmärkten gelten. Diese Räume sollen von den Ländern festgelegt werden.

 

Bestellerprinzip:

Momentan befindet sich das Bestellerprinzip (Mietrechtsnovellierungsgesetz) noch im parlamentarischem Verfahren und ist somit noch nicht in Kraft getreten. Es wird allerdings angenommen, dass dies im ersten Halbjahr diesen Jahres erfolgt. Wenn das Bestellerprinzip so in Kraft tritt, wie derzeit vorgesehen, muss derjenige den Immobilienmakler bezahlen, der ihn auch beauftragt hat. Für einen Mieter bedeutet dies in Zukunft, dass er keine Courtage mehr an den Makler zu zahlen hat, es sein denn, das er diesen mit der Suche einer geeigneten Immobilie beauftragt hat. Wichtig zu wissen ist, dass das Bestellerprinzip ausschließlich für Vermietungen gilt. Wird also eine Immobilie verkauft, kann immer noch frei bestimmt werden, wer den Immobilienmakler bezahlt.

 

Neuerungen EnEV 2014:

Seit dem 01.01.2015 dürfen Heizkessel mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen nicht mehr betrieben werden, wenn sie vor dem 01.01.1985 eingebaut wurden. Von der Regelung ausgenommen sind Wohngebäude  mit einer oder zwei Wohnungen, von denen der Eigentümer eine bereits zum 01.02.2002 selbst bewohnt hat. Wer jetzt ein Haus mit veraltetem Heizkessel kauft, hat für den Austausch zwei Jahre Zeit. Des Weiteren gibt es einige Typen von Heizkesseln die weiterhin betrieben werden dürfen. Diese sind unter anderem 

 

Eine weitere Änderung, welche bis Ende 2015 erfolgen muss, ist die nachträgliche Dämmung der obersten Geschossdecke eines Hauses und zwar so, dass der Wärmedurchgangskoeffizient von 0,24 Watt/(m²K) nicht überschritten wird. Aber auch hier gibt es Ausnahmen. Laut der EnEV gilt die Pflicht als erfüllt, wenn das Dach oder die oberste Geschossdecke den Anforderungen an den Mindestwärmeschutz nach DIN 4108-2 genügt. Am besten sollte man dies von einem Energieberater prüfen lassen.

 

 

Quelle: Immowelt.de

 

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